Homöopathie

Was ist Homöopathie?
Der Begriff Hömöopathie leitet sich aus dem Griechischen ab. Homoios bedeutet ähnlich und pathos Leiden. Davon leitet sich der Grundsatz ab, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Wenn man eine Krankheit homöopathisch behandelt, wählt man ein Mittel, das beim Gesunden die gleichen Symptome hervorruft.

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Wie entstand Homöopathie?
Hahnemann hat dieses Prinzip vor etwa 200 Jahren aufgegriffen und damit die Homöopathie als Heilweise gegründet.

Samuel Hahnemann und seine ärztlichen Nachfolger prüften viele natürliche Wirkstoffe an gesunden Menschen und dokumentierten die dabei entstehenden Symptome. Für jede Substanz ergab sich so ein Bild, das Arzneimittelbild, das dem Erscheinungsbild des kranken Menschen ähnlich ist.

Um Vergiftungen zu vermeiden, wurden die Ausgangsmaterialien so lange verdünnt oder verrieben und verschüttelt (potenziert), bis der krankmachende Effekt in einen heilenden Reiz umgewandelt wurde.

Wie wird die Arznei hergestellt?
Die Materialien, die zur Herstellung verwendet werden, stammen alle aus dem Bereich der Natur. Außer pflanzlichen, mineralischen und tierischen Ausgangssubstanzen können auch Gifte und Krankheitsprodukte (Nosoden) herangezogen werden.

Die Herstellungsmethoden, wie sie Hahnemann entwickelte, sind auch heute noch gültig. Es gibt strenge Richtlinien, die in einem eigenen homöopathischen Arzneibuch festgehalten werden.   
  
Wie viele Arbeitsschritte zum Anfertigen der homöopathischen Arznei notwendig sind, kann man an Hand der Bezeichnung erkennen. Man spricht auch von der Potenz:
D6 bedeutet, dass 6 mal verdünnt und 6 mal verschüttelt wurde. Dabei steht das D für Dezimal. Die Verdünnung muß 1:10 erfolgen.
C12 heißt 12 mal verdünnen und 12 mal verschütteln, C bedeutet 100, also eine Verdünnung von 1:100.

Vorteile der Homöopathie?

  • aktiviert die Selbstheilungskräfte
  • erfasst den Menschen, das Tier in seiner Gesamtheit
  • ist auch geeignet für Schwangere, Stillende, Kinder und Babys
  • kann mit allopathischen Methoden kombiniert werden.


Wie wird dosiert?

  • Niedrige Potenzen (bis D6, C6): drei bis mehrmals täglich
  • Mittlere Potenzen (bis D12 , C12): ein bis maximal zwei mal täglich
  • Höhere Potenzen (bis D30, C30): ein mal täglich